Experten warnen Verlage: Content-Sperre für Google ist riskant

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Das Thema kocht jetzt aber wirklich hoch, so dass ich nicht drumherum komme, noch einmal hierzu eine Kleinigkeit zu schreiben:

Die Taktik der Verlage, wie sie Murdoch angestoßen hat, stinkt für mich zu Himmel! Sie verkennt das offene Prinzip des Internet komplett. Es macht keinen Sinn, sich einfach der offenen Suche zu verschließen. Die Verleger sollten sich vielmehr Gedanken über echte Mehrwertangebot machen, für die die Nutzer bereit sind zu zahlen.

Es ist nun leider so, dass die Internetgemeinde dazu erzogen wurde, dass auch Qualitätsjournalismus umsonst bezogen werden kann - auch wenn man hierzu die immer extravaganter werdenden Bannerfläche akzeptieren muss.
Ganz ehrlich, was würde ich für eine werbefreie Internetseite bezahlen, die mir meine Nachrichten auf einen Blick darstellt und tagesaktuell auf meine Bedürfnisse eingeht. Nur soweit scheinen die Verlage nicht zu denken. Nutze ich also weiter Twitter und Facebook als Aggregator!

Voranschreitender Technik kann man nicht damit begegnen, dass man sie negiert! Dies bedeutet für mich, dass die Verlage aus der Blindheit und Ideenlosigkeit der Musikbranche von damals lernen sollten und die Technik in all ihren Facetten und Details "tödlich" umarmen müssen und für sich nutzbar machen.

Was ist denn mit den Themen, wie z.B. dem semantischen Web oder dem Social Targeting? Alles möglich; nur soweit denkt hier keiner. Dann doch lieber einfach den Schlagbaum vor die eigenen Inhalte und mit den Dollars winken, was?

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